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Schon häufiger kam mir der Verdacht, dass Sozialministerin Nahles nicht zu den hellsten Köpfen zählt. Allerdings hatte ich erwartet, dass sie wenigstens die Grundrechenarten beherrscht und vielleicht noch den Dreisatz. Nun wird offensichtlich, dass ich mich da getäuscht habe. Noch schlimmer empfinde ich aber, dass unsere Systemjournalisten auch diese Fähigkeiten vermissen lassen. Wie kann Frau Nahles 918 Mrd. € ausgeben, wenn der gesamte Staatshaushalt 2016 nur 317 Mrd. € betrug? Weiter lesen  

Niemand kann in Europa von einem Stundenlohn von einem Euro leben. Wie ist es dann möglich, dass in der „Dritten Welt“ Menschen mit einem Stundenlohn von 10 Cent oder weniger (über-)leben können? Sind umgerechnete 10 Cent in Afrika oder Südasien mit 10 Cent in Europa überhaupt vergleichbar? Ist es nicht so, dass diese krassen Unterschiede einem brutalen Ausbeuterschema geschuldet sind, das mit Währungsmanipulationen Gewinne maximiert? Weiter lesen 

Nachdem auch dem Letzten mit etwas Hirn klar geworden ist, dass private Rentenversicherungen weder Sicherheit, noch angemessene Renditen garantieren können, ist deren Geschäft massiv eingebrochen. Der Versuch, das bereits vor langer Zeit mit der „Riester-Rente“ zu ändern, ist ebenfalls gescheitert. Jetzt kommt Ministerin Nahles mit dem nächsten Versuch, den privaten Versicherungen Kunden zuzuführen: Das „Betriebsrentenstärkungsgesetz“ ist von der Groko abgesegnet worden. Weiter lesen 

Deutschland ist an einem ähnlichen Punkt angelangt wie 1914: Die Leistungskraft der Wirtschaft und die Qualität der Produkte sind nahezu konkurrenzlos. Der Unterschied ist allerdings, dass sich vor hundert Jahren der Wohlstand auf die Arbeiterschichten auszubreiten begann, während heute dieselben Schichten zunehmend verarmen. Gleichgeblieben ist hingegen, dass die Kraft der deutschen Wirtschaft rundherum Neid, Missgunst und Ängste befördert, was vor gut hundert Jahren die Briten veranlasst hat, den großen Krieg gegen das Deutsche Reich anzuzetteln. Weiter lesen 

Vergütung der Dax-Chefs auf Rekordniveau“ vermeldeten die Gazetten am Freitag die „Frohe Botschaft“ zum Wochenende. Im Schnitt stopfte sich 2016 jeder der 30 Dax-Vorstände 7,14 Mio. € in die Tasche – 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Von „verdienen“, wie manche Kollegen formulierten, kann ja wohl nicht die Rede sein. Gleichzeitig konstatiert der von Frau Nahles vorgelegte 5. Armuts- und Reichtumsbericht: Die unteren 40 Prozent der Beschäftigten haben 2015 real weniger verdient als Mitte der 90-er Jahre; zwei Millionen Kinder sind armutsgefährdet. – Das macht wütend! Weiter lesen  

Die Gehälter von Piloten sind immer wieder ein Thema. Manchem erscheinen sie zu hoch. Über die Bezahlung von Arbeit in der Dritten Welt wird zu wenig gesprochen. Nicht nur diese beiden Extreme will ich gerade rücken, sondern auch die allgemeine Wertschätzung von Arbeitsleistung betrachten. Das natürliche Empfinden würde nämlich etwas ganz anderes ergeben, als das, was wir jetzt erleben müssen. Weiter lesen   

Donald Trump behauptet, die USA würden – in wirtschaftlicher Hinsicht – übervorteilt. Obwohl ich hierzu die gegenteilige Meinung vertrete, halte ich es für angebracht, sich mit dem Standpunkt des mächtigsten Mannes der Welt zumindest auseinanderzusetzen. Objektiv betrachtet, kann man seine Sichtweise nicht pauschal verdammen. Weiter lesen

Kurz vor der Präsidentschaftswahl, am 23. Oktober 2016, hielt Donald Trump eine vielbeachtete Rede auf dem Soldatenfriedhof von Gettysburg.(1) Hier wurde 153 Jahre zuvor die blutigste Schlacht des amerikanischen Bürgerkriegs ausgetragen. Weiter lesen

Am 8. November 2016 wählten die US-Bürger den „achtfachen Milliardär“ Donald J. Trump zum 45. US-Präsidenten. Wird die Welt also künftig den Interessen der Milliardäre ausgeliefert sein? – Bereits 1848 beschrieben Karl Marx und Friedrich Engels im „Manifest der kommunistischen Partei“ visionär, wie der Kapitalismus die Welt verändert oder verändern wird. Eloquent zeigen die beiden Autoren auf, wie das Kapital Regionen in Besitz nimmt, in denen die billigsten Arbeitskräfte zu finden sind. Weiter lesen

Siegmar Gabriel hat sich auch eingebracht, als es um die Zerschlagung und Übernahme der Kaiser´s-Tengelmann Filialen ging. Immerhin sind etwa 16.000 Angestellte betroffen. Man ging vor Gericht, zog zurück und jetzt sieht es nach dem endgültigen Ende aus. Das ganze Schmierentheater ist ein Lehrstück für angewandten Raubtierkapitalismus. Weiter lesen  

Wieder einmal hat das “Manager Magazin” die Liste der reichsten Deutschen veröffentlcht. An der Spitze stehen jetzt die Geschwister Quandt (BMW-Großaktionäre) mit 30 Mrd. Privatvermögen. Dann kommt die Familie Reimann (29 Mrd.), danach die Schaefflers mit 21,5 Mrd und die Aldi-Eigentümer, die früher die Rangliste angeführt haben, mussten sich jetzt mit dem vierten Platz (20 Mrd.) begnügen. Nun gut, für den Normalbürger, der sich 1000 Millionen Euro – eine Zahl mit neun Nullen – sowieso nicht vorstellen kann, ist die Reihenfolge da vorne letztlich vollkommen irrelevant. Weiter lesen

Nicht nur in Deutschland leben wir mit dem perversen Zustand, dass produktive Arbeit deutlich höher besteuert wird als Kapitaleinkünfte. 42 Prozent zu 25. Wer das nicht verändern will, belügt den Wähler, wenn er sagt: „Leistung muss sich lohnen“. Die privilegierten Kapitaleinkünfte sind leistungslose Einkommen und gerade die lohnen sich besonders. Würden Kapitaleinkünfte genauso hoch besteuert wie Arbeit, dann könnte die Lohnsteuer drastisch niedriger sein, ja, man könnte sie unter bestimmten Voraussetzungen sogar ganz abschaffen. Weiter lesen

Migranten sind gut für unsere Wirtschaft, sie beleben die Konjunktur, ist eines der Argumente, mit denen uns Merkels Politik schmackhaft gemacht werden soll. Passend dazu meldet Schäubles Ministerium einen Rekordüberschuss in der ersten Hälfte des laufenden Haushaltsjahrs von etwa 16 Milliarden €. Abgesehen davon, dass niemand diese Zahlen überprüfen kann, sind sie durchaus logisch. In erster Linie beruhen sie auf dem Rekordtief der Zinsen auf Bundesanleihen, aber eben auch auf dem Zustrom von Migranten. Letzterer Umstand führt die klassische Wirtschaftslehre ad absurdum. Weiter lesen

Zwei einstige Flaggschiffe der deutschen Wirtschaft dümpeln derzeit mit erheblicher Schlagseite durch gefährlich raue See: Erst hat sich VW mit der idiotischen Schummelei bei Diesel-Abgaswerten um seinen weltweit exzellenten Ruf gebracht und gerät durch milliardenschwere Schadensersatzforderungen zunehmend an die Grenzen des finanziell Machbaren. Nun auch noch die Deutsche Bank, die spätestens seit Ackermann die globale Zockerei als tragendes Geschäftsmodell etabliert und dabei das solide Geschäft mit seriösen Privat- und Geschäftskunden vernachlässigt hat. Diese vom Top-Management geforderte und geförderte Gier rächt sich jetzt. Die DB-Aktie befindet sich auf rasanter Talfahrt und hatte am 04. 08. 2016 mit zeitweise 16,06 € den tiefsten Stand seit 30 Jahren erreicht. Insgesamt hat das Papier seit 2010 rund 75 Prozent an Wert eingebüßt. Weiter lesen

Die Schweizer sind ein schlaues Völkchen. Das haben sie am vergangenen Sonntag (05. 06.) einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt, indem sie der Forderung nach einem „bedingungslosen Grundeinkommen“ für alle Bürger per Referendum eine klare Absage erteilt haben. Knapp 77 Prozent waren dagegen, und nur 23 Prozent hätten es gut gefunden, wenn jeder Erwachsene mit 2.500 Franken (rd. 2.300 €) und jedes Kind mit 625 Franken (rd. 570 €) regelmäßig vom Staat alimentiert würden. Was für eine Schnapsidee! Weiter lesen

Sechs Prozent mehr Lohn? Klingt richtig gut. Neben ver.di steht die IG Metall mit einer Forderung von fünf Prozent. Die tun was für ihre Mitglieder, könnte der Beobachter meinen. Sechs Prozent, wie soll das in die Tariflandschaft passen? Bei chronisch leeren Kassen der öffentlichen Hand? Dass das alles eine Mogelpackung ist, wird seit Jahren hinterlistig verschleiert. Man muss auch die zweite Zeile lesen. Weiter lesen 

Wie sinnvoll oder dringend kann es sein, jetzt über das Renteneintrittsalter zu diskutieren, wie es in 14 Jahren sein könnte? Ist es nicht eher der nächste Versuch, der privaten Versicherungswirtschaft Geschenke zu machen? Oder will Schäuble mit seinem Vorstoß von drängenderen Themen ablenken? In jedem Fall führt er die alte Kampagne weiter, die gesetzliche Rente gegenüber den privaten Lebensversicherungen schlecht zu reden. Weiter lesen

Im Kanon der katholischen Kirche gilt die Habgier (lat. avaritia) als eine der Sieben Todsünden. Aber man muss kein gläubiger Katholik sein, um den VW-Vorständen, die trotz der durch den Abgas-Skandal im Raum stehenden Strafen und Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe den Hals nicht voll bekommen, ein herzliches „fahrt zur Hölle“ mit auf den Weg zu geben. Weiter lesen

Mario Draghi verzweifelt. Seine Politik der Flutung der Kapitalmärkte mit billigem Geld führt nicht zum gewünschten Ergebnis, nämlich einer Inflationsrate von etwa zwei Prozent. Der historisch niedrige Leitzins von Null-Prozent wird allenthalben kritisiert und es werden sogar Negativzinsen angewendet, aber auch das kann nicht zielführend sein. Den direkten Zusammenhang zwischen Geldmenge und Inflation gibt es nicht mehr. Auch die Angst vor Deflation ist nicht zeitgemäß. Weiter lesen

Der Schutz des privaten Eigentums und der Privatsphäre sind vom Grundgesetz garantiert. Wenn nun aber die von der Bundesregierung in hektischer Betriebsamkeit vorangetriebene Einführung einer Obergrenze für Barzahlungen Wirklichkeit werden sollte, bedeutet das einen einschneidenden Eingriff in die Autonomie der Bürger. „Überwachung und Enteignung“ würden damit „Tür und Tor geöffnet“, wie FDP-Chef Christian Lindner trefflich formulierte. – Ein klarer Verstoß gegen das Grundgesetz. Inakzeptabel und unnötig obendrein. Weiter lesen

Mario Draghi setzt seine Politik fort, die Geldmärkte zu fluten. Damit will er sein Ziel erreichen, die Inflation auf zwei Prozent zu setzen. Von einer Seite wird er gelobt, andere sind enttäuscht. Die Börsen reagieren mit Kursverlusten. Der fortgesetzte Ankauf von Staatsanleihen ist den einen zu wenig, den anderen zu viel. Eines muss klar festgestellt werden: Das Inflationsziel von zwei Prozent wird er mit dieser Politik nicht erreichen. Weiter lesen

Wie das Primat des Kapitals gebrochen und die Marktwirtschaft endlich human werden kann. Weiter lesen

Soll Griechenland nun aus dem Euro austreten oder besser nicht? Diese Frage stellt sich nur phantasielosen Juristen. Wer ein wenig nachdenkt, wird erkennen, dass es sehr wohl möglich ist, nicht nur Griechenland innerhalb des Euro wettbewerbsfähiger zu machen. Nachhaltig und, wenn nötig, mehrmals. Wohl proportioniert, schrittweise und ohne Armutspolitik. Weiter lesen

Während der letzten hundert Jahre haben wir eine Vielzahl von Staatspleiten erlebt. Dennoch gibt es bis heute im Völkerrecht kein anerkanntes Verfahren für die Insolvenz von Staaten. “Irgendwie” hat es aber doch immer wieder funktioniert. Der Fall Griechenland zeigt nun ein neues Problem: Es ist der erste Staat, der eingebunden in eine Währungsunion faktisch pleite ist. Habe ich da nicht etwas vergessen? Puerto Rico, im US-Dollar? Weiter lesen

Vereinzelt konnte man bereits die Forderung nach einer europäischen Schuldenkonferenz hören, wenn über Griechenland diskutiert wird. In der Tat ist eine solche überfällig. Ebenso wie niemand ehrlich annimmt, dass Griechenland jemals seine Schulden zurückzahlen wird, gilt dasselbe für alle europäischen Schuldenstaaten – inklusive Deutschland. Früher oder später werden sich alle Länder in der Situation Griechenlands wiederfinden. Weiter lesen

Bis in die 1990er Jahre war die Urabstimmung über einen Streik immer eine Zitterpartie für die Gewerkschaften. Oft genug sind die erforderlichen 75 Prozent Zustimmung nicht erreicht worden. Es waren dann 1998 die Piloten der Lufthansa, die hier eine neue Markierung gesetzt haben: 98 Prozent stimmten für Streik. Vorausgegangen war der Bruch eines alten Versprechens durch den Vorstandsvorsitzenden Weber. Warum gehört es heute fast zum Standard, wenn Arbeitnehmer zu beinahe 100 Prozent für Streik stimmen? Weiter lesen

Wie üblich ist die Diskussion um das Handelsabkommen TTIP geschickt auf unwichtige Nebenaspekte gelenkt worden. Das „Chlor-Huhn“ wird strapaziert und dabei übersehen, wie fundamental die Unterschiede zwischen der europäischen Denkstruktur und der amerikanischen sind. Ängste um den Bestand von bestehenden Standards beherrschen das Denken und niemand denkt an die Zukunft. Dabei heißt die wirklich spannende Frage: Können nach TTIP überhaupt noch neue Standards gesetzt werden? Weiter lesen

Probleme können niemals mit der gleichen Denkweise gelöst werden, durch die sie entstanden sind. Diese kluge Erkenntnis stammt von Albert Einstein und man sollte annehmen, die Eliten in Politik und Wirtschaft wüssten davon. Von wegen! Seit Beginn der „Finanzkrise“, also seit acht Jahren, wird genau dieser untaugliche Versuch gefahren mit dem Ergebnis, dass kein einziges Problem gelöst ist. Vielmehr müssen wir feststellen, dass die Probleme nur schlimmer, unauflösbarer geworden sind. Folglich müssen neue, unorthodoxe, ja geradezu ketzerische Lösungsmöglichkeiten zumindest diskutiert werden. Weiter lesen

Es ist gerade mal hundert Jahre her, als es als „gesellschaftsfähig“ galt, Kanonenboote zu schicken, um Forderungen gegen ein widerspenstiges Land durchzusetzen. Auch mit Kriegserklärungen war man recht schnell bei der Hand, wenn man die eigenen Interessen in Gefahr sah. Das kann man heute nicht mehr machen. Nicht so offensichtlich mit Kanonenbooten. Aber es gibt eine „tödliche Waffe“, die man viel subtiler einsetzen kann: die Finanzwaffe! Weiter lesen

Wie realitätsfern muss man sein, gegenüber Griechenland eine „harte Haltung“ zu fordern? Wie ignorant gegenüber der eigenen Situation? Es ist nur eine Frage der Zeit, bis jedes europäische Land einen Schuldenschnitt braucht. Griechenland ist uns da nur ein paar Jahre voraus. Wir sind alle Griechen. Weiter lesen

Brutale Ausbeutung und Kinderarbeit waren die Begleiter des „Manchester-Kapitalismus“. Gewerkschaftsbewegungen steuerten dagegen und so wurde einigermaßen „Waffengleichheit“ erreicht, die in Deutschlands Sozialer Marktwirtschaft ihre Blüte feiern durfte. Mit dem „Wendejahr“ 1990 begann die Globalisierung – und seitdem verschwinden die sozialen Errungenschaften der letzten 100 Jahre Stück für Stück. Der „Turbokapitalismus“ zeigt eine Rückkehr zu den Zuständen des frühen Manchester-Kapitalismus: Massenverarmung, Kinderarbeit. Weiter lesen

Wie so oft werden die wirklich weltbewegenden Nachrichten von den großen, meinungsbildenden Medien dezent verschwiegen. Aber wenn man sich ein wenig Mühe gibt, und nicht zuletzt dank Internet, bleibt heutzutage doch nichts im Verborgenen. So auch dieser Sachverhalt, der in absehbarer Zeit die Weltwirtschaft ordentlich durchrütteln wird: China beendet die Dominanz des US-$! Bereits im Dezember 2013 hat der chinesische Botschafter, SE Mingde, in Berlin vor erlesenem Publikum verkündet, dass China beabsichtige, seinen Außenhandel vom US-$ abzukoppeln. Zu dieser Zeit gab er sich allerdings noch zurückhaltend in der Frage, wie China das Verhältnis zu Rubel und Euro gestalten wolle. Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Weiter lesen

Unternehmer im Bau- und Ausbaugewerbe erhalten viele kleine Aufträge: für das Auswechseln einzelner Dachziegel oder für eine neue Hauseingangstür beim privaten Kunden. Die Abwicklung kleiner Aufträge ist allseits unbürokratisch. Nach Fertigstellung der Arbeiten ist die Sache mit Begleichung der Handwerkerrechnung erledigt. Bei größeren Aufträgen können Probleme auftreten, die nach einer Bürgschaft verlangen. Weiter lesen

Die Lufthansa war bisher ein sehr sozialer Arbeitgeber und das ist Teil der Erfolgsgeschichte. Ich weiß, wovon ich rede, denn ich habe selbst 30 Jahre lang für die Kranich-Linie gearbeitet und in dieser Zeit Tausende von Passagieren sicher zu ihrem Ziel geflogen. Weiter lesen

Immer wenn es kriselt, freuen sich die Spekulanten. Gerade mit der Krim-Krise eröffnen sich seltene Gelegenheiten, vergleichbar mit den frühen 90er Jahren. Die Währungen des Ex-Ostblocks waren drastisch unterbewertet und VW hat sich Skoda unter den Nagel gerissen, GM Avtowaz/Lada. Der gemeine Normalo hat es genossen, für 10 DM den König im Prager Bordell zu spielen. Weiter lesen

Man erinnere sich an die so genannte Volks-Aktie der Telekom vor etlichen Jahren: Manfred Krug hat mit Werbung zur besten und teuersten Sendezeit auf allen Kanälen genervt. Die Telekom-Aktie wurde von Hinz und Kunz gezeichnet, und – abgesehen von den Banken – haben alle richtig viel Geld verloren. Auch Prokon hat eine teure Werbekampagne gefahren, wiederum omnipräsent zur teuersten Sendezeit. Die Verluste mit Prokon werden höher sein als damals mit der Telekom-Aktie, weil Prokon keine reale Substanz hat. Weiter lesen

Seit Jahrzehnten schreiben die USA ein monströses Außenhandelsdefizit fort. Auch im abgelaufenen Jahr 2013 betrug es mehr als 1.000 Milliarden $. Das sind flotte 3 Milliarden $ jeden einzelnen Tag. Oder – statistisch gesehen – Waren im Wert von 10 $ für jeden einzelnen Bürger der USA, die er jeden Tag verbraucht, ohne dafür gearbeitet zu haben. Weiter lesen

Die EU ermahnt Deutschland, seinen Außenhandelsüberschuss zu reduzieren. Ja, sind die denn von Sinnen? Ganz im Gegenteil! Der deutsche Außenhandelsüberschuss ist der zentrale Grund für die Probleme der PIIGS-Staaten. Darüber habe ich schon 2012 berichtet und eine Lösung vorgestellt: Die unteren Lohngruppen in Deutschland müssen um 30 Prozent angehoben werden. Artikel lesen

In Deutschland wird viel Arbeit geleistet, die kein Mensch braucht. Diese Arbeit wird meist gut bis sehr gut bezahlt. Ich spreche hier von den Erfüllungsgehilfen des EU-Regulierungswahns, die den Mittelstand schier erwürgen. Diese „Arbeitsplätze“ sind nie in Gefahr, ohne Stress und persönliche Verantwortung und deswegen sehr gefragt. Wie sieht es aber mit Arbeitsplätzen aus, die vom Mindestlohn betroffen sein werden? Weiter lesen

Es ist so einfach: Man zückt die Kreditkarte, und der Einkauf ist bezahlt. Für den Einkäufer gibt es keine Mehrkosten. Wirklich? Der Verkäufer muss etwa 2 bis 3 Prozent seiner Rechnung an die Kreditkartenbetreiber abführen. Das schlägt er vorab auf seinen Verkaufspreis auf, und der Kunde muss es bezahlen. 2 Prozent? Klingt wenig. Das muss man genauer betrachten. Weiter lesen

Die Meldung erscheint unspektakulär: Vodafone trennt sich komplett von seinem US-Geschäft und verkauft seine Anteile an Verizon. Für den Erlös soll die Mehrheit an Kabel Deutschland übernommen werden. Alles ganz normal? Nur solange man diese Meldung isoliert betrachtet. Auch die deutsche Telekom zieht sich aus dem US-Geschäft zurück. Und nicht nur die. Weiter lesen

Das wohlschmeckende und gesunde Olivenöl hat einen großen Anteil an der Exportbilanz der südlichen Länder. Dagegen ist Rapsöl das billigste Pflanzenöl, bringt aber die höchsten Profite. Unraffiniert verzehrt, ist es giftig. Je mehr Rapsöl den Verbrauchern verfüttert wird, desto schlechter die Außenhandelsbilanz der Oliven-Länder. Weiter lesen

So unsinnig es der Vernunft erscheinen mag, nach der Flutkatastrophe werden die Wachstumsprognosen nach oben korrigiert werden müssen. Alles, was kaputt gegangen ist, muss repariert oder ersetzt werden. So, wie schon eine Flut Kanzler Schröder sehr zu pass kam, hilft sie auch dem Wirtschaftswachstum. Also: beten wir um mehr Hochwasserkatastrophen, und es geht uns besser!? Weiter lesen

Die deutschen Goldreserven wurden angesammelt in den Jahren von 1951 bis 1968. Sie hatten ihren Höchststand 1968 mit 4.000 Tonnen. Danach variierte die Menge zwischen 3.400 und 3.700 Tonnen, und nur etwa ein Drittel der heutigen Goldreserve von 3.391 Tonnen lagert in Deutschland. Warum haben die deutschen Goldreserven seit 1971 nicht mehr zugenommen, obwohl die deutschen Außenhandelsüberschüsse seither stetig angewachsen sind? Weiter lesen

Deutschland wird in der Diskussion um die Eurorettung oft als „reich“ angesehen. Betrachtet man aber die Besitztümer, die statistisch den einzelnen Bürgern gehören, tritt ein ganz anderes Bild zutage. Zypern ist hier keine Ausnahme. Artikel lesen

Die Zahlen klingen harmlos. Zumindest in unserer Zeit, in der bezüglich Banken und Staatsfinanzen nur noch über hunderte Milliarden gesprochen wird. Die lächerlichen 6 oder 15 Milliarden im Zusammenhang mit Zypern können da kaum jemanden aufregen. Geschickt und perfide eingefädelt, denn die Wahrheit ist eine andere. Weiterlesen

Erst hieß sie Hypothekenkrise, dann Immobilienkrise und jetzt Finanzkrise. Es ist an der Zeit, dass diese Krise ihren richtigen Namen bekommt: Sie ist eine Systemkrise – die sich sehr wohl analysieren und für jeden verständlich machen lässt. Um zu verstehen, was die tieferen Ursachen dieser Krise sind und warum sie unvermeidlich war, muss man allerdings die Geschichte des Geldwesens im letzten Jahrhundert unvoreingenommen betrachten. Dann wird auch deutlich, dass diese Krise nicht zu Ende sein kann, solange nicht grundlegende Änderungen im Weltfinanzsystem erfolgen. Die Welt muss in Bezug auf das Geldwesen eine andere werden – und davor muss man sich keineswegs fürchten. Im Gegenteil: Wir dürfen uns auf eine gerechtere Weltordnung freuen. Zum Artikel

Die Welt in Schieflage - Alles, was im Ungleichgewicht ist, wird irgendwann einmal umfallen. Das gilt für die Physik genauso wie für die Wirtschaft. Ungleichgewichte müssen ausgeglichen werden, um stabile Verhältnisse wiedererlangen zu können. Das geht auf zweierlei Weise.  >Weiterlesen